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Zugegeben, auch die Gänseblümchenwiese mit Klee hat Ihren
Reiz.
Ich dagegen bevorzuge den englischen Rasen; gänseblümchen-, klee-
und löwenzahnfrei.
Der richtigen Weg zum englischen Rasen zu finden war ganz schön
anstrengend. Nicht nur reichlich Internet- und Bücherrecherche, sondern auch
schweißtreibend. Denn zweimal habe ich meinen Rasen komplett neu gemacht.
Heute kenne ich die Eckpunkte, die solch einen Rasen
ausmachen:
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guter Boden, gleichmäßig und sauber abgezogen,
feingrümmelig
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verzinkter Kaninchendraht in etwa 15 cm Bodentiefe überlappend
zum Schutz vor Wühlmäusen und Maulwürfen eingebaut. (die lieben Maulwürfe dürfen
sich gerne auf Nachbars Wildblumenwiese vergnügen).
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ein Bewässerungssystem, mit dem ich täglich morgens in aller
Frühe den Rasen wässere.
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drei jährliche Düngungen mit getrocknetem und palettiertem
Hühnerkot (nicht lachen, ist der beste organische Dünger den ich kenne und der
preisgünstigste).
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einmal im Jahr den Rasen vertikutieren, anschließend mit
Quarzsand absanden und nochmals einmal drüber vertikutieren, um den Quarzsand
gleichmäßig zu verteilen und die feinen Vertikutierschnitte im Boden zu
füllen.
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wenn es geht einmal im Jahr: ca. eine Woche nach dem
vertikutieren abwalzen.
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einmal jährlich das Rasenmähermesser schleifen. Bei
Beschädigungen des Messers unterjährig nachschleifen lassen.
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zweimal wöchentlich Rasen mähen, aber auf der höchsten
einzustellenden Stufe!!
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einmal wöchentliche Rasen-Inspektion um eventuelle kleinere
oberflächig wachsende Löwenzahnblättchen zu entfernen; diese kommen aber
wirklich nur ganz vereinzelt.
Die Optik des Rasens ist klasse. Dichtes, saftiges Grün. Der Kick
kommt aber erst beim Begehen. Man fühlt sich wohl auf einem dicken Teppich aus
Halmen. Auch Kinderspiel ist kein Problem, wenns nicht grade Fußball bei
Dauerregen ist.
Foto: Pixelio/Rainer Sturm
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